Verleihung des Förderpreises der heimischen Wirtschaft an Inge Girbert

Der Förderpreis der heimischen Wirtschaft der Stadt Sulzbach-Rosenberg wird ja normalerweise an verdiente Persönlichkeiten im industriellen Leben der Stadt verliehen. In diesem Jahr jedoch wurde der Preis jemandem zu Teil, der das Wort „Wirtschaft“ auf andere Art und Weise verkörpert: Inge Girbert, Vollblutwirtin mit Leib und Seele.

Der Saal des historischen Rathauses war gut gefüllt, um Inge Girbert im Rahmen einer Festsitzung des Stadtrates, stellvertretend für die Mitglieder des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands – DEHOGA – Ortsgruppe Sulzbach-Rosenberg, den Förderpreis der heimischen Wirtschaft zu verleihen.

Girbert hat in den letzten Jahrzehnten die Gaststättenlandschaft im Sulzbach-Rosenberger Bergland maßgeblich geprägt: Sei es als Wirtin in der „Sonne“, in der „Villa Max“ oder im TV-Sportpark. Als Motor der Ortsgruppe Sulzbach-Rosenberg des Hotel- und Gaststättenverbands hat sie die Schlemmerwochen und die Fischwochen als kulinarische Anziehungspunkte unserer Region etabliert und damit zu einem nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor gemacht. Und zu guter Letzt sorgte sie durch ihre offene Art auch für ein hervorragendes Miteinander der Gastronomen in der Region.

All dies, gespickt natürlich mit einigen kurzweiligen Anekdoten aus dem Wirtsleben, würdigten Erster Bürgermeister Michael Göth und der Festredner des Abends, Hans-Jürgen Nägerl, in ihren Ansprachen. Inge Girbert bedankte sich bei den Spendern des Preises, Rudi Stief und Norbert Klotz, und stellte in ihrer kurzen Dankesrede heraus, dass es ihr eine große Freude sei, anzusehen, wie die Weitergabe der Gaststätten im Ortsverband an die nächste Generation gelinge.

Auch die Städtische Sing- und Musikschule trug zum guten Gelingen des Abends bei, indem dieser hervorragend durch Musikschüler unter der Leitung von Elizaveta Milyukova und Michael Kämmle musikalisch umrahmt wurde.

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