RADWEGE

Durch Stadt und Land

Fünf-Flüsse-Radweg

Der Fünf-Flüsse-Radweg führt von Neumarkt i. d. Opf. auf den ehemaligen Treidelwegen des Ludwig-Donau-Main-Kanals über Berg b. Neumarkt i. d. Opf., Burgthann, Schwarzenbruck, Schloss Gugelhammer, Wendelstein und Worzeldorf. Auf städtischen Radwegen wird er durch Nürnberg geführt und erreicht am Wöhrder Stausee vorbei das Pegnitztal. Er folgt dem Lauf der Pegnitz über Lauf a. d.Pegnitz, Hersbruck, Happurg mit Stau- und Badesee bis nach Hohenstadt. Zwischen Hersbruck und Hartmannshof durchquert der Fünf-Flüsse-Radweg das Zentrum der „Hersbrucker Schweiz“.

Weiter geht es durch das liebliche Högenbachtal bis nach Neukirchen b. Sulzbach-Rosenberg und zur historischen Herzogstadt Sulzbach-Rosenberg. Von Amberg führt der Radweg auf ehemaliger Bahnlinie über Theuern, Ensdorf, Rieden nach Schmidmühlen durch das reizvolle Vilstal. Von hier südwärts auf verkehrssicherer flussnaher Trasse weiter ins Naabtal zum Malerort Kallmünz. Weitgehend und mit Ausnahme der Ortsdurchfahrten Radwege abseits des Verkehrs bzw. straßenbegleitend; am Ludwig-Donau-Main-Kanal verläuft der Radweg auf den historischen Treidelwegen beiderseits des Kanals.

Simultankirchenradweg

Erleben. Erfahren. Entdecken.

Zu diesem wundervollen Dreiklang lädt Sie der Simultankirchen-Radweg ein. Er führt Sie zu sakralen Kunstschätzen und gemütlichen Landgasthöfen in der mittleren und nördlichen Oberpfalz.

Auf circa 400 Kilometern verläuft der Radweg durch herrliche Landschaften in den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth und der Stadt Weiden. Dabei verbindet er 49 Kirchen und historische Orte, die zum Teil bis heute simultan, also von evangelischen und katholischen Christen gemeinsam, genutzt werden. Stattliche Gotteshäuser im prachtvollen Barock gehören ebenso dazu wie liebevoll restaurierte kleine Dorfkirchen. Sie laden als „spirituelle Raststätten“ auch zum Verweilen und zur inneren Einkehr ein.

Der Simultankirchen-Radweg teilt sich in zehn Tagestouren auf, die jeweils eine Länge von 25 bis maximal 47 Kilometern haben und mehrere Kirchen ansteuern.

Paneuropa Radweg

von Paris nach Prag mit dem Fahrrad

Die Idee, eine länderübergreifende Radwegeverbindung zwischen Tschechien und Deutschland zu projektieren, entstand im Jahre 2001. Im Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab, in der Grenzregion zu Tschechien gelegen, wurde u.a. mit Mitteln der Europäischen Union eine stillgelegte Bahnstrecke zu einem Radweg umgebaut. Dies war auch die Initialzündung für unsere tschechischen Freunde, diesen Weg in ihrem Land fortzusetzen. In der damaligen Zeit (noch bis heute) wurde auch an der Autobahn A 6 in unserer Region gebaut. Diese Europastraße (E 50), auch Via Carolina genannt, verbindet nunmehr Frankreich mit Tschechien und bildet die wichtigste Magistrale zwischen beiden Ländern. Die prominente Vorgängerin dieser modernen Autobahnverbindung war eine Mittelalterliche Handelsstraße, „Die goldene Straße“ genannt. Dies waren die Grundsteine für die Überlegung, einen länderübergreifenden Radweg auszuweisen.

Grundsätzlich sollte der Weg auf vorhandenen Radwegen verlaufen. Diese sind bekannt, werden gepflegt und besitzen die notwendige Infrastruktur. Bestehende Wege haben sich bewährt und besitzen regionale Ansprechpartner. Der Paneuropa-Radweg bildet sozusagen die Klammer für die einzelnen Teilabschnitte und verbindet unter einem einheitlichen Logo drei europäische Länder und zwei Weltmetropolen. Er bildet in der Mitte Süddeutschlands eine durchgehende Ost-West-Verbindung und trägt damit zum europäischen Gedanken der Völkerverständigung hervorragend bei.

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