Totengedenkfeier am 13.11.2016

Mit der traditionellen Totengedenkfeier erinnerte die Stadt Sulzbach-Rosenberg an die Gefallenen beider Weltkriege und die Opfer des Nationalsozialismus. Vereine, Verbände, Parteien und Gewerkschaften nahmen an der Zeremonie teil. Erster Bürgermeister Michael Göth sprach von der Notwendigkeit des Erinnerns und Gedenkens. Krieg sei durch Flucht und Vertreibung wieder in die Mitte der Gesellschaft gerückt. „Wir dürfen nicht wegsehen, wenn anderswo Menschen leiden, in die Flucht getrieben werden oder sterben“, mahnte das Stadtoberhaupt. Niemand dürfe akzeptieren, dass in der globalisierten Welt Gewalt weiter wachse und alles beherrsche. Dafür brauche es ein Miteinander der Generationen, „vereint nicht nur in Trauer, sondern auch in der Hoffnung auf eine friedliche Welt“.

Die Feierstunde wurde vom Bergknappenorchester musikalisch begleitet. Franz Schneller verlas für die Soldaten- und Reservistenkameradschaft eine Strophe aus dem „Guten Kameraden“. Herbert Göth erinnerte namens des VdK an die Opfer von Krieg und Gewalt.

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