Stadtempfang zur Evangelischen Landessynode

Das Kirchendekanat Sulzbach-Rosenberg ist derzeit Gastgeber der Evangelischen Landessynode, dem Kirchenparlament der ca. 2,4 Millionen evangelischen Christen in Bayern. Beim Stadtempfang zur Eröffnung der Synode war dann auch viel kirchliche Prominenz im städtischen Rathaussaal. Und dann wurde auch noch gerockt…

Erster Bürgermeister Michael Göth konfrontierte die anwesenden Gäste gleich zu Beginn seiner Rede mit der scheinbaren Größe des Dekanats Sulzbach-Rosenberg: So erstrecke es sich von Hof über München bis nach Venedig. Natürlich seien hierbei aber nicht die berühmten Städte gemeint, vielmehr handle es sich um Weiler und Ortsteile von Gemeinden im oberpfälzer Dekanatsbezirk, so Göth. Auch zitierte er Sulzbach-Rosenbergs berühmten literarischen Sohn Walter Höllerer, welcher einmal gesagt habe, dass niemand beweisen kann, dass Sulzbach nicht der Mittelpunkt der Erde wäre…

Die anwesende kirchliche Prominenz (unter Anderem der Evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, sein Vorgänger im Amt Dr. Johannes Friedrich sowie Bischof Jack Urame aus Papua-Neuguinea) trug sich anschließend ins Goldene Buch der Stadt Sulzbach-Rosenberg ein.

Nach den folgenden Grußworten der Präsidentin der Dekanatssynode, Dorothea Seitz-Dobler, sowie des gastgebenden Dekans Karlherrmann Schötz blickte der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Bayern Heinrich Bedford-Strohm unter anderem auf die Eröffnung des Simultankirchen-Radwegs in Sulzbach-Rosenberg zurück, bei dem er seinerzeit aktiver Mitradler war. Er freute sich, dass der Empfang zur Eröffnung der Synode nun im historischen Rathaus von Sulzbach-Rosenberg stattfinden konnte, denn immer wenn Kommunen mit im Boot wären, ist die Kirche deutlich erfolgreicher, so Bedford-Strohm.

Anschließend kündigte er zur Überraschung vieler die fünfköpfige fränkische A-Capella-Gruppe „Viva Voce“ an, welche mit ihrem perfekten Gesang den Rathaussaal zur Konzertbühne umfunktionierte: Neben religiösen Liedern wie „Du bist da“ und „Stein des Anstoßes“ sorgte insbesondere der perfekt vorgetragene Soul-Klassiker „Ain’t no mountain high enough“ für ausgelassene Stimmung. Der Höhepunkt war schließlich ein Beatles-Medley, welches als Zugabe den Rathaussaal endgültig zum Kochen brachte.

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