Neuausrichtung des Verkehrsvereins

Den Verkehrsverein Sulzbach-Rosenberg gibt es seit Jahrzehnten. Dabei hat sich sein ursprünglicher Zweck überholt. Eine neue Vorstandschaft will den Verein nun in die Zukunft führen.

Geschäftsführerin Kerstin König konnte bei der Mitgliederversammlung auf eine erfolgreiche Arbeit der Stadtverwaltung in Sachen Kultur und Tourismus zurückblicken. Das zeige sich in den größtenteils ausverkauften Veranstaltungen der Kleinkunstbühne Historische Druckerei sowie in den stetig steigenden Übernachtungszahlen. Die Erfolgsreihen Festival moderner Volxmusik, Kirche und Wirtshaus mit Pfiff, Herbstkultour mit Schwerpunkt Kabarett mit allen Größen der Szene lockten Besucher aus dem weiten Umland. König erinnerte noch einmal an das Gastspiel des Circus Krone und die stetigen Werbemaßnahmen wie Broschüren und Messeauftritte. Sie dankte allen Vereinen und Ehrenamtlichen, die sich im Tourismus und in der Kultur engagieren. Als Mitglieder im Verkehrsverein berichteten die Historische Gruppe Stiber-Fähnlein sowie das Team des Rosenberger Krippenwegs von ihren Aktivitäten.

Der Verkehrsverein wurde vor Jahrzehnten zur Förderung der Heimatpflege und Heimkunde sowie kultureller Zwecke gegründet. Die Hauptarbeit auf diesem Gebiet übernimmt heute größtenteils die Stadtverwaltung mit der Kulturwerkstatt. Die Mitgliederversammlung diskutierte deshalb über die künftige Ausrichtung und den Fortbestand des Vereins. Es wurde beschlossen, den Verein weiterzuführen, gleichzeitig aber neu auszurichten. Hierzu soll ein neuer Vereinszweck begründet werden und eine neue Satzung erstellt werden.

Dieser Herausforderung stellt sich die neugewählte Vorstandschaft um den Vorsitzenden, Erster Bürgermeister Michael Göth. Zweite Vorsitzende ist Tanja Weiß, 3. Vorsitzender Christian Sperber. Kerstin König bleibt Geschäftsführerin, Susanne Hiltl Schriftführerin, Jutta Promm Kassier. Als Beisitzer komplettieren Thomas Fenk, Andreas Royer, Wolfgang Albersdörfer, Edith Zimmermann und Peter Ostermann das Führungsgremium. Oliver Mignon und Dr. Heiko Übler werden auch in den kommenden Jahren die Kasse prüfen.

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