Zweiter Bauabschnitt der Spitalkirchensanierung abgeschlossen

Nachdem im letzten Jahr bereits das mit Schadstoffen belastete Dach der Spitalkirche saniert wurde, wurde nun die Fassadensanierung erfolgreich abgeschlossen.

Erster Bürgermeister Michael Göth informierte sich bei Bauleiter Markus Hofmann und dem leitenden Architekt Martin Kunert über den Fortschritt der Sanierungsmaßnahme.

Die Grundlage für die neue Fassade der Spitalkirche St. Elisabeth bildet ein ockerfarbener historischer Putz, den ein Restaurator bei einer Befunduntersuchung entdeckt hat. Mit Abschluss der Fassadenarbeiten erhält die Spitalkirche ihr altes Erscheinungsbild zurück. Des Weiteren wurden die Kirchenfenster repariert und gereinigt, das verwitterte Wappen wurde wiederhergestellt und die Uhr erhielt ein neues Ziffernblatt. In den nächsten Wochen werden die Pflaster- und Grünflächen an den Umfassungswänden ergänzt.

Im letzten Bauabschnitt widmen sich die Bauarbeiten dem Innenraum der Kirche. Die Orgel wurde bereits zur Sanierung abtransportiert. Ab November beginnt dann die Sanierung der Raumschale. Um Decken und Wandputze überarbeiten zu können, wird ein Raumgerüst aufgestellt.

Parallel wird die liturgische Ausstattung restauriert. Darunter auch das wohl wertvollste Objekt in der Spitalkirche, die Pieta, die um 1500 datiert wird.

Die finanziellen Mittel für die Sanierung der Spitalkirche wurden über vier Jahre verteilt in den Haushalt eingestellt. Die Fertigstellung der Maßnahme ist für November 2021 geplant.

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