Versicherungskammer Bayern rüstet Feuerwehren mit mobilem Rauchverschluss aus

Löschen und den Schaden dabei in Grenzen halten- das ist bei den Feuerwehren zurzeit ein stark diskutiertes und forciertes Thema. Da kommt das Projekt der Versicherungskammer Bayern, die eine große Anzahl an Feuerwehren mit einem so genannten mobilen Rauchverschluss ausstattet, genau richtig. Der mobile Rauchverschluss versetzt die Wehr in die Lage, die Ausbreitung von Brandrauch sehr viel besser als bisher zu kontrollieren und zu begrenzen.

Zur Übergabe der Rauchverschlüsse trafen sich die beiden Kommandanten der Wehren Jürgen Schloss und Armin Buchwald zusammen mit Bürgermeister Michael Göth, Hauptamtsleiter Johann Gebhardt und Jürgen Strehl vom Liegenschaftsamt mit Andrea-Lisa Breitkreutz von den Versicherungskammer Bayern. Breitkreutz übergab im Namen der Versicherungskammer die  beiden Rauchverschlüsse mit der Hoffnung sie würden nie gebraucht werden.

Die Feuerwehr geht bei Brandeinsätzen in mehrgeschossigen Gebäuden meist über den Treppenraum vor. Hierbei besteht die Gefahr, dass durch das erforderliche Öffnen von Türen der wichtigste Rettungsweg für fliehende Menschen infolge von Rauchausbreitung massiv gefährdet wird. Mit einem mobilen Rauchverschluss lassen sich rauchfreie Treppenräume als Rettungswege für die Selbst- und Fremdrettung sicherstellen, Rauchgasvergiftungen vermeiden, kritische Einsatzsituationen entschärfen und umfangreiche Sachschäden verhindern.

 

Die Kooperation zwischen der  Versicherungskammer Bayern und den Feuerwehren in Bayern trägt dazu bei, Brandgefahren, aber auch deren Auswirkungen auf Menschen und Sachgüter zu reduzieren. Seit dem Jahr 2008 wurden über 2500 mobile Rauchverschlüsse von der Versicherungskammer Bayern bayernweit verteilt. Bei einem Stückpreis von mehr als 400 Euro.

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