Verleihung der Bürgermedaille an Erwin Kraus

In einer feierlichen Festsitzung des Stadtrates wurde die Bürgermedaille der Stadt Sulzbach-Rosenberg an Erwin Kraus verliehen.

Erster Bürgermeister Michael Göth stellte in seinen einführenden Worten dar, dass die Bürgermedaille nur alle zwei Jahre verliehen werden darf und es nur maximal 15 lebende Personen geben darf, welche Preisträger der Bürgermedaille wären. Der Sulzbach-Rosenberger Heimatchronist Erwin Kraus sei nun der insgesamt 31., welchem diese Ehre zu Teil würde.

Die Laudatio hielt Erwin Kraus‘ Sohn Armin, seinerseits Vorsitzender des Bergknappenvereins Sulzbach-Rosenberg e.V.. Er beschrieb den Preisträger als Familienmenschen und „Vereinsmeier“, und erläuterte dessen beruflichen Werdegang und sein 20-jähriges Engagement als Videoreporter beim regionalen Fernsehsender OTV.

Die Auszeichnung habe sich Erwin Kraus aber insbesondere durch seine sechs Bildbände „Sulzbach-Rosenberg, wie es einmal war“ verdient. Insbesondere die letzten beiden Bände, bei denen es zum Einen um den Sulzbach-Rosenberger Bergbau und zum Anderen um die Sulzbach-Rosenberger Maxhütte geht, lägen dem Geehrten sehr am Herzen.

Dieser bedankte sich beim Stadtrat für die große Ehre der Bürgermedaille. Beim Öffnen des Briefes von der Stadt, mit dem er von der Auszeichnung in Kenntnis gesetzt wurde, habe er zunächst aber mit einer Rechnung gerechnet, so Erwin Kraus humorvoll.

Der stimmgewaltige Multichor der Städtischen Sing- und Musikschule übernahm die musikalische Umrahmung der feierlichen Veranstaltung: Mit jüdischen Weisen, einem Stück von André Heller, afrikanischen Melodien sowie dem aus der bayrisch-österreichischen Grenzregion stammenden Volkslied „fein sein, beinander bleibn“ überzeugten die gut 30 Sängerinnen und Sänger vollends.

Fangen Sie einfach an zu tippen