Gedenken an Opfer von Krieg, Gewalt und Corona

Zum Gedenken an die Opfer von Krieg, Gewalt und Vertreibung versammelten sich Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Behörden am Volkstrauertag am Kriegerdenkmal in Rosenberg. Erster Bürgermeister Michael Göth erinnerte dabei auch an die Corona-Toten.

Das Stadtoberhaupt betonte in seiner Rede die Bedeutung des Volkstrauertages auch und gerade heute. Die Erinnerung an die Millionen Toten der Weltkriege, aber auch der aktuellen kriegerischen Auseinandersatzungen müsse Ansporn sein, sich immer wieder neu für eine friedliche Welt zu engagieren. Man trauere am heutigen Tag aber auch mit den Angehörigen um die fast 100.000 Corona-Toten in der Bundesrepublik und die Millionen Verstorbenen auf der ganzen Welt. Für den Frieden brauche es eine stete Anstrengung, Völkerverständigung, Gewaltverzicht und Zusammenhalt.

Das Ende von Krieg und Gewalt als Mittel der Politik forderte die VdK-Kreisvorsitzende Marianne Kies-Baldasty bei der Kranzniederlegung.

Franz Schneller von der Soldaten- und Reservistenkameradschaft betonte, das Gedenken müsse immer auch mit dem Kampf für die Demokratie verbunden sein. Es sei ein neuer Anstoß sich der Vergangenheit zu stellen. „Das sind wir den Opfern schuldig.“ Schneller erinnerte auch an diejenigen, die Widerstand leisteten und diesen oft mit dem Leben bezahlen mussten. „Wir trauern auch um die Toten der Bundeswehr und die Flüchtlinge unserer Tage, die oft im Meer ihr Leben gelassen haben.“

Das Lied vom „Guten Kameraden“ und die Nationalhymne beschlossen die Totengedenkfeier, die vom Bergknappenorchester umrahmt wurde.

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